Farbe & Feng Shui

Kurz eingehen möchte ich auf das Thema Farbe und Feng Shui. Auch wenn es für den einen oder anderen nicht greifbar erscheint, macht es aber durchaus Sinn, zumindest darüber nachzudenken. Wobei ich selbst oft festgestellt habe, dass meine Farbentscheidungen aus dem Bauch heraus in vielerlei Hinsicht dieser Farblehre entsprachen. Grundlegend für das Verständnis der Farbregeln des Feng Shui ist das Wissen um die Elemente und deren Wirkung aufeinander. Dies ist von so wichtiger Bedeutung, dass den fünf Grundfarben des Feng Shui die fünf Elemente zugeordnet werden.

In welcher Rihenfolge die einzelnen Elemente ineinander übergehen, beschreibt der Entstehungszyklus. Die Energie („Chi“) sollte immer im reibungslosen Fluss von einem Element zum anderen gelangen können. Denn nur Zyklen ohne Reibungspunkte sind harmonische Zyklen; ein nicht harmonischer Zyklus kann zu Problemen, Gefahren und Krankheiten führen.

 Holz ernährt das Feuer,
-> die Asche des Feuers ernährt die Erde,
-> aus der Erde wird Metall gewonnen,
-> die Mineralien der Erde machen das Wasser lebendig,
-> Wasser ernährt die Pflanzen,
-> aus Pflanzen entsteht Holz,
-> Holz ernährt das Feuer etc.

Die Farbbedeutung zu den einzelnen Elementen gestaltet sich anders als im Kapitel "Farbe & Bedeutung" erklärt.

Rot steht für das Element des Feuers und ist in China traditionell die Farbe des Glücks, des Ruhmes und der Macht. Im Feng Shui steht rot als Farbe des Lebens für gutes Gelingen, Wärme und Kraft. Genau genommen ist rot sogar die glückbringendste Farbe, die am besten geeignet ist, das Glück anzuziehen. Insbesondere in den düsteren Wintermonaten entfaltet kräftiges Rot seine Energie spendende und stärkende Wirkung. Jedoch sollte es aufgrund seiner (sich in den Vordergrund drängenden) Dominanz in Räumen nur sparsam verwendet werden. Rötliche Farbtöne eignen sich insbesondere für Südzimmer und für die Küche.

Gelb steht für das Element der Erde. Gelbe Farbtöne bedeuten in der Symbolik des Feng Shui Sonne, Helligkeit und Langlebigkeit, im weiteren Sinne auch Weisheit, Geduld, Nachsicht und Toleranz (Das eng mit dem Gelb verwandte Gold steht überwiegend für Macht und Reichtum.). Im Alten China war gelb die Farbe des Kaisers und durfte von Normalsterblichen nicht getragen oder anderweitig verwendet werden.

Gelbe Vorhänge, Tücher und Möbel gelten als besonders glücksspendend. Wegen seiner Kraft spendenden, den Geist anregenden und inspirierenden Wirkung eignet sich gelb hervorragend für Arbeitsräume wie z.B. Büros und für Wohnzimmer sowie für westwärts gelegene Räumlichkeiten.

Weiß steht für das Element des Metalls. Weiß ist in China die traditionelle Farbe der Trauer, aber auch der Reinheit. Nach der Lehre des Feng Shui sollte weiß im Wohnbereich strikt vermieden werden. Geeignet ist sie eher für Werkstatt und Garage.

Schwarz steht für das Element des Wassers. Es steht für Macht, Geld und Einfluss, aber auch für fehlende Hoffnung, Unglück, Nacht und Verderben sowie das Verschwinden des Lichts. Im Gegensatz zur westlichen Welt ist schwarz in China keine Trauerfarbe. Es sollte im Wohnbereich vermieden oder zumindest durch Kombination mit anderen Farben aufgelockert werden. Am ehesten geeignet ist sie für Badezimmer, Toilette, Waschküche, und / oder Abstellkammer.

Grün steht für das Element des Holzes und spiegelt Besonnenheit, Hoffnung und Kraft wider. Es gilt als die Heilung fördernd und strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. In Kombination mit rot kehren sich seine positiven Eigenschaften jedoch (teilweise) ins Negative: Dann nämlich fördert es die Reiselust, Unbeständigkeit und auch die Eifersucht! Auch allzu viel grün wirkt sich negativ aus: Zu viel davon lässt die angestrebte Ruhe in Trägheit und Stagnation übergehen. Grün-Töne können für ostwärts gelegene Räume genutzt werden. Geeignet  ist sie für Esszimmer, Schlafzimmer und / oder Kinderzimmer.

Entsprechend den Verläufen der Zyklen gibt es harmonische („gute“, „Glück bringende“) und nicht harmonische („ungünstige“, „hemmende“) Farbkombinationen:

 

Betrachtet man die nicht harmonischen Farbkombinationen, so stellt man schnell fest, dass diese sich optisch „beißen“ und für die meisten Betrachter ein optisch unangenehmes, unausgeglichenes Farbenspiel darstellen.Vielen Zweiflern zum Trotz macht es also durchaus Sinn, bei der Zusammenstellung der Einrichtungsgegenstände und der Wahl der Wandfarben die Jahrhunderte lang bewährten Farbregeln des Feng Shui zu Rate oder zumindest in Betracht zu ziehen.

Quelle: Farbe.com

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